background

2013-vinetaClaribella und die Märchenfiguren wollen natürlich die Vineter wieder zurück nach Hause holen. Aber auch die Götter des Himmels und die Götter der Unterwelt wollen in die Stadt Vineta. Da kommt Luzifer, ein gefallener Engel auf die Erde, hilft Claribella und ihren Freunden und verschließt die Stadt mit einem Zauber. Und nur ein Sonntagskind, wie in der Originalsage, kann diesen Zauber lösen. Aber es muss ein besonderes sein – mit einem göttlichen Vater und einer menschlichen Mutter. Es gibt so ein Kind, das bei Claribella und den Märchenfiguren aufwächst. Aber auch die leibliche Mutter und der Vater, Gott Jovis, entdecken schließlich dieses Kind. Aber Claribella, da sie es aufgezogen hat, meint auch die wahre Mutter zu sein. Luzifer schließlich wendet einen Trick an, ist Mutterliebe nicht die stärkste Liebe? Wer das Kind aus dem Kreis ziehen kann, hat schließlich die stärkste Liebe. Aber Claribella hat Angst um das Kind und lässt los. Die Götter meinen gewonnen zu haben – doch der Wahrheitsspiegel entscheidet anders. Brecht wird wahrscheinlich für seinen „Kreidekreis" schon mal in den Luzifer-Geschichten nachgeschaut haben. Es ist eine Geschichte, die sich natürlich aus der Vineta-Sage speist, aber auch viele Anleihen bei den Gebrüdern Grimm nimmt. Man kann viele Märchen immer wieder in verfremdeter Form finden.

 

Autor Wolfgang Bordel         vineta
Regie Wolfgang Bordel        
Ort    Ostseebad Zinnowitz        
Premiere 20.06.2013        
                         

 

 

 

Galerie

 

 

NATHALIE SÄWERT © 2014 | Impressum | Datenschutz